Dienstag, 29. November 2005

Back to da Roots!

Wißt Ihr, was toll ist?

Fragebögen eintippen mit musikalischer Untermalung von "RootsRockReggae", daselbst Internetradio aus Kingston, Jamaika. (Hab ich schon erwähnt, daß das Internet eine drecksgeile Erfindung ist? Man verzeihe mir die rüde Sprache, aber: isso.)

Yeah...ich groove...

Und stelle mir dabei Strände vor mit mir drauf (zwar im Badeanzug, aber da kennt mich ja gottlob keine Sau) und hmmmm....lecker entspannt sitzen und warm und Meer...
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Montag, 28. November 2005

Winterfell und Fragebögen.

Mmmboah! Bin ich fertig... und das kam so:

Ich habe heute einen vierseitigen Fragebogen dreihundertmal kopiert, sortiert, zweihundert Stück davon getackert, in eine Kiste gestopft, über den Campus zum MatheHörsaal geschleppt (zusammen mit Laptop und meiner eigenen Tasche - und wer meine Handtaschen kennt, weiß, daß das Hinkelsteine mit Tragegurten sind), ausgeteilt, gewartet, eingesammelt, zurück über den Campus geschleppt und jetzt werde ich anfangen, die Dinger auszuwerten. Ich kotze. Der Fragebogen fängt natürlich mit drei offenen Fragen an, wo jeder alles schreiben kann, was er/sie/es will. Ich muß jetzt entziffern und abtipppen, erstmal. Die ganze Spss-Eintipperei der Hölle kommt danach. Und ich wette, sobald ich damit fertig bin, ist Weihnachten rum und ich muß was?

Richtig. Klausuren korrigieren, wie jedes Jahr. Hab ichs schon erwähnt? Ich kotze.

Aber mal davon ab, gehts mir recht fein. Ich bin weniger desorientiert, sondern einfach mehr im Winterschlaf. Und vielleicht ein bißchen zufriedener als die letzte Zeit.
Weil ich beispielsweise gleich zum Miszter fahre, der in meiner Wohnung ist und aufgeräumt hat, was ich so grandios finde, daß ich implodieren könnte vor Freude. Implodieren, weil es mich sehr passend zur Jahreszeit nicht FreudeHysterisch sondern FreudeFluffig macht. Wie Schnee: Weiß, ruhig und **fluff**!
Und weil ich die Zahngeschichte etwas entspannter sehe. Ich weiß zwar immer noch nicht, was ich jetzt konkret machen werde (außer Zweitmeinung einholen), aber: Das wird schon. Wie alles wird. Nämlich gut, jawohl.

Und ein bißchen Weihnachtsstimmung ist vielleicht auch dabei, fern vom KommerzTerror der Innenstadt, sondern ViertelWeihnacht: bißchen merkwürdig und seltsam, aber angenehm urig und gemütlich. Außerdem hab ich viele Sachen zu feiern: Smiris Welt wird bald zwei, und Smiri selba auch ein Jahr älter. Schalali und was so dazugehört.
Außerdem kommt Frau S. zurück und beehrt uns, was mich arg erfreut.

Also alles in allem kann er kommen, der Winter. Einzig Winterschuhe fehlen mir zu meinem Glück, aber auch das kann man unter Tand/Kommerz verbuchen und das fällt daher nicht weiter ins Gewicht.

Donnerstag, 24. November 2005

Stop Miesmuffeling!

Nach der Jammerei des gestrigen Tages habe ich beschlossen, nicht mehr zu jammern, sondern endlich mal wieder jung und dynamisch zu sein. Oder zumindest so zu tun, auf daß mein äußerer Zustand auf meinen inneren abfärbe.

Mein Wochenende geht gleich los (zur Erklärung: Meine freien Tage sind Donnerstag nachmittag und Freitag) und das möchte ich möglichst effektiv genießen, bevor das Arbeitswochenende beginnt. Und da hilft Jammern nicht wirklich. Also versuche ich, mir und meiner Umwelt die Zeit so angenehm wie möglich zu gestalten, trotz allem oder vielleicht auch gerade deswegen. Das ist ein Phänomen, was ich in sieben Jahren Kneipenjob gelernt habe: Der größte Streß läßt sich am besten aushalten, wenn man drüber lacht, hysterisch rumspringt und drauf scheißt, was um einen rum passiert, eins nach dem anderen, mehr als machen geht nicht. Und das könnte und sollte ich doch bitte auch auf mein Leben übertragen. Bin ja schon groß, nicht wahr?

Und es gibt Kleinigkeiten, über die ich mich freue. So zum Beispiel die Blaumeise, die durch das gekippte Oberlicht in meinem Büro regelmäßig zu Besuch geflattert kommt seit dem Sommer und auch nur ganz wenig Angst vor mir hat. Nennen wir sie doch einfach mal Fred (ist doch netter, Herrenbesuch im Büro zu empfangen, oder? Außerdem bin ich davon überzeugt, daß es sich bei Fred um einen kleinen Meisenmann handelt). Fred besucht mich seit dem Sommer und er weiß, daß es auch im Winter immer schnucklig warm ist. Außerdem versuche ich, ihn mit Brotkrümeln in einer Tasse auf meinem Schreibtisch zu bestechen... Fred ist hübsch und sehr possierlich anzuschauen und kennt glaube ich jeden Zentimeter meines Büros, weil ich ihn ein paar Mal schon beim zielstrebigen UmherHüpfen überrascht habe. Ihn finde ich viel toller als die Wanzen, die gelegentlich von der löchrigen Decke auf meinen Schreibtisch gefallen sind...

Ja, über Fred freue ich mich.

Ich hoffe nur, das Aufwärmen in meinem Büro reicht ihm, um den Winter unbeschadet zu überstehen...

Und ich freue mich über neue Leute, die sich hierhin verirren. Und darüber, daß ich meinen ersten handgeschriebenen echten Brief seit Ewigkeiten gestern verschickt habe. Und darüber, daß ich gestern feststellen durfte, daß meine Wohnung nicht mehr so arg im Chaos versinkt, wie ich vorher das Gefühl hatte, daß sie es täte (vielleicht hat sich da auch nur mein Gefühl verändert. Jedenfalls habe ich keine Scheu mehr, Leute zu mir einzuladen). Lauter solche Sachen.

Der Miszter und ich verbringen ganz viel Zeit auf meinem neuen Sofa, teeschlürfend, zockend, redend, zeichnend oder was auch immer. Das ist schön. So kann man WinterAbende am effektivsten nutzen, deucht mir. Und mir fehlt dabei nichts, im Gegenteil, ich genieße es. Zuhause, warm, kuschlig, FluffModus. Inklusive zweier schnurrender Pelzkugeln (nein, ich meine nicht die Fellbällchen, sondern die Katzen), die nachts um vier mit Haselnüssen spielen. Auf Holzboden, wo es am meisten Krach macht. Seufz.

So, und jetzt verabschiede ich mich in mein Wochenende...motzfrei, wie ich hoffe.

PS: Heute nacht bin ich im Traum vor einem Gletscher geflohen. Wir hatten nämlich eine neue Eiszeit. Und ich war bei denen, dies geschafft haben! Klingt nach Alptraum, war aber eigentlich sehr abenteuerlich und befreiend am Ende. Was zu analysieren wäre...

PPS: Die bauen hier auf dem Campus ein neues Gebäude neben unserem. Heute ist LautAufBlechenRumhämmernTag, und es macht mich wahnsinnig!!!! Aber ich beneide die Jungs nicht, die da mit Flutlicht, im Nebel und bei Eiseskälte auf dem halbfertigen Gebäude stehen müssen. Wäre ich unter ihnen, ich würde die Bleche nicht hämmern, sondern um mich werfen und andere Leute damit verhauen (gesetzt den Fall, ich wäre stark genug, was ich nicht bin, aber deshalb stehe ich zum Glück auch nicht da oben.). Trotzdem wäre ich unheimlich froh, wenn die bald fertig sind (und die bestimmt noch viel mehr).
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