Smiris Welt ist umgezogen und sieht jetzt anders aus. Mit twoday muß ich mich noch bißchen anfreunden, aber ich habe schon erfolgreich an der Farbgebung rumgespielt...
Jetzt brauch ich nur noch ein neues Icon, dann kann es erstmal weitergehen. Also nicht erschrecken! Schon schick, das hier.
PS: Icon hab ich erstmal gefunden. Hach, ist das toll. Danke, Anker! Gefällt mir eigentlich viel besser als Zope...
smiri - 20. Dez, 15:14
Das wäre doch ein toller Titel für ein Buch, oder? Diese Idee kam mir gestern und läßt mich nicht mehr so richtig los.
Es geht voran, liebe Mitstreiter und -leser. Smiri hat ihren ersten Artikel veröffentlicht und viel positive Rückmeldung (sprich: Lob!) geerntet. Das macht mich froh und ungemein stolz. Ha!
Und: Die apokalyptische HorrorHausarbeit der Hölle (kurz: AHHH!) ist in Angriff genommen und harrt ihrer Vollendung. So gut, wie ich mich in das Thema (nach nunmehr über einem Jahr Gärungs- und Reifeprozeß) eingelesen habe, macht es fast schon Spaß. Ich sagte: FAST.
Man sagt, ich solle schreiben. Hm. Nun gut, aber was? Daß ich schreiben kann, und das vor Publikum, ist ja richtig grandios, aber so ohne (ich hätte fast Inspiration geschrieben. Toll. Kaum lobt mich jemand, wird Smiri größenwahnsinnig und hat ihre erste kreative Krise noch vor der ersten Zeile. Gnah. Inspiration, so ein Schmarrn!) Ideen (viel besser. Bodenständig, solide: Idee.) ist das nicht so einfach. Und auf Knopfdruck schreiben kann ich nicht. (Sei lustig und spontan. JETZT.)
Auf jeden Fall freut es mich, daß es andere freut, was ich so zu Papier bringe. Und mir wird bewußt, daß ich eigentlich verdammt viele ungenutzte kreative Talente Tag für Tag in den Äther blase, weil ich sie nicht wirklich nutze geschweige denn kultiviere. Da steht mir wieder zuviel Psychomüll im Weg, also ich mir selber, vielmehr.
Blödes Selbstkonzept (kontraproduktiv), wenig volitionale Fähigkeiten (kontraproduktiv), wenig Zeit (uncool), und so weiter. Aber letztenendes bin es wie immer ich, die mich hindert, ich zu sein oder zu werden, was ich bin. Und endlich das aus mir rauszuholen, was in mir ist, und mal aufzuräumen: den Trash nach TrashTown, weg von mir, zum Müll, das Gute (die Guten) ins Köpfchen zurück und ins Herz und gut gießen und blühen lassen.
In sechs Tagen bin ich sechsundzwanzig Jahre alt und sehr froh, daß ich die Schritte des Jahres 2005 allesamt unternommen und gar unbeschadet überstanden habe. War ein häßliches Jahr, 2005, die olle Sau, aber ein gutes, lehrreiches, charakterbildendes. Oder sagen wir: Wegbereiter für bessere Zeiten.
Weiter im Dezember mache ich mal eine Liste mit Dingen, die 2005 wichtig waren oder mir zu dieser Zahl einfallen. Jetzt ist noch zu früh...
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smiri - 13. Dez, 17:41
Mein Gedächtnis ist zur Zeit nicht gut, ich hangele mich von Jetzt zu Jetzt zu Jetzt. Und alles, was gestern war, wird schnellstmöglich verdrängt, vergessen, beiseite geschoben.
Schwierige Zeit, das alles. Aber auch gute Zeit, gute Momente, gute Worte.
Plötzlich wird mir mein blog selber zu intim, weil ich die Dinge, die ich hier festhalten müßte, nicht festhalten will, sondern loslassen, schnell vergessen, nicht drüber nachdenken.
Aber wie schon oft gesagt: Ich kann nicht oberflächlich bloggen, BlubberBloggen. Das geht nicht.
Smiris Welt ist jetzt zwei, hat das jemand bemerkt? Nicht mal ich habe rechtzeitig daran gedacht, shame on me. Das Leben schien bis Samstag in ruhigen Bahnen zu verlaufen, jetzt bricht alles nochmal hoch und aus mir raus.
Bin ich stark genug? Ich hoffe es. Stark genug für die Welt und das Leben und für Vertrauen und die Liebe. Stark genug, gelesen zu werden, hier. Stark genug, zu schreiben, Dinge zu regeln, Sachen zu tun und Zeug zu erledigen.
Dieses Jahr ist mein erstes Jahr ohne Weihnachten. Ohne Freude auf die Zeit, ohne Gedanken an das Fest, ohne leuchtende Augen. Smiri wird jeden Tag ein Stückchen erwachsener, dunkler, trauriger. File under: Winterdepression, heftige.
In weniger als zwei Wochen habe ich Geburtstag. Ich will nicht. Ist mir egal und doch nicht. Urlaubsreif, ich, und überlastet. Bin mir selbst zu schwer und ausgelaugt vom Spielen meiner Rolle als ich. Und ich lese zur Zeit Bücher, die mich verwirren und beunruhigen und fesseln, als da wären "Hotel New Hampshire" (John Irving) und vor allem und besonders und zum zweiten Mal "Ich und die anderen" (Matt Ruff).
Ich mag mich von mir selbst ablenken, um mir nicht dauernd mit meinem Scheiß auf die Nerven zu fallen.
HachSeufz. Es ist Winter...
smiri - 6. Dez, 16:55