Freitag, 8. September 2006

Dienstag Donnerstag Freitag Samstag

Ouh Mann. Smiri lastet sich mal wieder viel zu viel auf, und um ehrlich zu sein, bringt mich das zwar an den Rand des Wahnsinns, lenkt mich aber auch von allem anderen ab, was da getan werden muß. Beispielsweise meine Magisterarbeit, die mehr als dümpelt und die ich nicht schreiben will und nicht kann, völlig gehemmt und blockiert, es nervt, ich will nicht.

Dann schon lieber am Akkord arbeiten und sich bestätigen, daß man was kann, nur eben nicht akademisch, sondern woanders oder wie auch immer.

Ich will hier raus, wenn es auch alles in allem gut ist.

Aber Anzeichen für Streß sind schon wieder mannigfaltig vorhanden: Wenn man beispielsweise statt "Einstieg" immer "Endsieg" liest oder nach der bloßen Anfrage "Kannst Du heute abend für mich arbeiten" erst mal ja sagt, um dann nach Auflegen des Telefonhörers erstmal anzufangen zu flennen wie ein Schloßhund. Ich kann nicht mehr und mache trotzdem weiter, schon erstaunlich, wie gut und beständig ich das kann. Manchmal habe ich das Gefühl, ich bewege mich in energetischen Zyklen: Machenmachenmachen, immer mehr, immer schneller, bis zum Zusammenbruch. Und dann wieder Arbeitsverweigerung, abgelöst von ersten Aktivitäten. Das geht zwei Wochen gut, meine Stimmung ist toll, und dann fängt es langsam wieder an, schneller zu werden und mehr, bis es immerschnellerimmermehrvielzuviel wird.

Der Mensch ist schon ein seltsames Geschöpf.

Trotzdem fiel mir gestern auf, daß bei all den Unbillen, mit denen ich mich schon seit geraumer Zeit herumschlage, etwas Grundlegendes anders ist: Ich bin mir bewußt, was ich wann warum mache. Nicht mehr diese hemmungslose Ausgeliefertheit und tief sitzende Verzweiflung oder Ohnmacht, mit der ich durch den Alltag geschleudert werde. Ich werde zwar immer noch geschleudert, kann aber dadurch, daß ich weiß, von wem und warum, die Richtung beeinflussen und die Arme ausstrecken, um den Aufprall abzufangen.

Und jetzt tue ich was typisch weibliches: Ich gehe shoppen. Irgendwo muß das Geld ja hin, was ich verdiene, nichtwahr.

Donnerstag, 7. September 2006

Speak to me, speak to me, speak to me, Father!

Jaja, heute mal wieder nur ein kurzer Eintrag mit Liedtext...

Diesmal gehts um MiszterMusik in Reinkultur...es gibt glaube ich außer Pearl Jam keine Band, die ich so mit dem Miszter und der Beziehung verbinde wie Pothead. Und diese beiden sind mir geblieben, wobei ich bei Pearl Jam immer noch komisch werde, Pothead hingegen heiß und innig hören kann.

Aber eines, was ich gleichzeitig liebe und fürchte, weil es so schön ist und mich so an den Winter mit dem Miszter in meiner alten Wohnung erinnert, ist dieses:

I'm A Sinner Too

I Try To Hold The Things, To Mold What I Think I Own
yes I Will Try Real Hard, Will Try Real Hard To Know
still Only One To Say And One To Tell Me No
you Know That Honestly It Pays You Cause It's Right

i've Been A Lonely Ship On A Lonely Sea Below
like Been To Hell And Back, To Hell And Back To Go
i've Left Friends They're Down The Ice, Forgotten Yes I Know
i've Seen There Ain't No Help, There Ain't No Help At All

oh I'm, A Sinner Too, Oh I'm A Sinner Too
speak To Me, Speak To Me, Speak To Me Father
oh I'm A Sinner Too

i Imagine Comin' From Some Other Time
shocked And Scalded, Willin', Killin' My Turn
i'm In The Hole, I'm Bought And Sold Rather Indifferently
and I Hope, Yes I Hope, But Still I Know

oh I'm, A Sinner Too, Oh I'm A Sinner Too
speak To Me, Speak To Me Speak To Me Father
oh I'm A Sinner Too
speak To Me, Speak To Me, Speak To Me, Speak To Me,
speak To Me, Speak...

oh All On My Own, Fall, Callin' Me Home
fall, Callin' Me Home, Call, Callin' Me Home
call, Callin' Me Home

...Seufz.

Mittwoch, 6. September 2006

...

Haaaaach...warum hat die Frau H. (für die Nichteingeweihten: Das kann entweder die [M1] oder meine Wenigkeit sein, da wir beide lustigerweise die gleichen Initialen haben, die genaue Bedeutung ergibt sich jedoch kontextspezifisch, und um Rätselraten vorzubeugen: In diesem Falle ist Smiri selbst, ergo ich gemeint) das unnachahmliche Talent, alles zu spät auf den letzten Drücker und vor allem mit einem Maximum an selbst herbeigeführtem Streß zu tun?

Gestern 12 Stunden gearbeitet (und, Leute: Das GEHT noch! Das macht mir mittlerweile recht wenig aus, bis auf, daß ich mich irgendwann wunder, wieso meine Laune so ungut ist), heute viiiiiel zu spät aufgestanden, heut abend spontanes Grillen angesetzt und jetzt müssen natürlich alle Daten ergänzt, umgemodelt und fertig werden und ich hab nur noch ne anderthalbe Stunde Zeit und nix besseres zu tun als hier zu bloggen is ja gut ich bin ja schon






...wech.

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