Mittwoch, 31. Januar 2007

Wenn man nicht telefonieren kann, wieviele Emails darf man schreiben, ohne daß es anstrengend wird?

Schon erstaunlich, wie sehr man fremde Telefone missen kann. Aber das nur am Rande.

Mal wieder ärgere ich mich über die Lehramtsstudenten dieser Welt, aber auch dies nur periphär: Die sollen erstmal Orientierungspraktikum machen und sich sechs Wochen lang mit echten Kindern rumschlagen, vielleicht werden sie dann uns gegenüber bißchen erwachsener. Kackbratzen.

Heute Abend treffe ich mich nach langer beidseitiger Abstinenz mit Frau S. auf ein bis siebzehn Käffchen, da freu ich mich drauf. Gibt doch verdammt viel zu erzählen von den letzten drei Wochen...

Desweiteren haben ich und der Miszter vor, uns zu treffen. Da freue ich mich auch drauf, wenn ich auch ein wenig Schiß habe oder sagen wir, mir ein wenig mulmig ist. Aber ein guter Schritt in die richtige Richtung, und da fällt mir Bernadette LaHengst ein: "Und wenn es nicht mehr wehtut, dann ist es vorbei und was übrig bleibt, ist eine Handvoll Wehmut." Genau so fühlt sich das an. Vorbei und wehmütig, ein bißchen.

Wichtige Schritte in richtige Richtungen, wenn auch kleine, zusammen mit anderen Probleme lösen, Kommunikation und Interaktion allenthalben. Da merke ich doch immer wieder, was für ein verdammt soziales Wesen ich bin und wie sehr ich das Gefühl brauche, nicht alleine zu sein. Und wie sehr ich auch in diesem Bereich talentiert bin, das muß ich mir dann doch mal attestieren: Ich glaube, ich wäre eine gute Mediatorin oder Therapeutin oder Beraterin, weil es mir oft gelingt, in genau dem richtigen Moment die richtigen Worte zu finden, um Leute aufzubauen oder anzutreiben.

Da wird mir wieder klar: Ich muß später was mit Worten machen. Was genau, weiß ich noch nicht, aber es muß mit Sprache (gesprochener und geschriebener) zu tun haben und um Kommunikation gehen, sonst macht mich das nicht glücklich.

Und wenn das mit dem Magister endlich mal klappt, und ich mich doch durchringen kann, zu promovieren, hab ich auch schon ein verdammt spannendes Thema im Hinterkopf, was genau diese Kriterien erfüllt...Oder zumindest eine Richtung, in der ich mir vorstellen könnte, einige Zeit zu arbeiten.

Hmhmhm.

Dienstag, 30. Januar 2007

Manchmal...

...gibt es nichts zu berichten.

So auch heute: Alles blubbert leise und still vor sich hin, ich blubbere leise und still vor mich hin.

Manchmal tun Erkenntnisse weh, wohingegen andere Erkenntnisse leicht verwundern, aber schöne Erkenntnisse sind und wie kleine Glocken klingen oder wie ein Windspiel, durch das meine Gedanken wehen.

Manchmal sind Sachen gut so, wie sie sind, auch wenn meine mentalen PopUpFenster gerne weiterdenken.

Manchmal kann sogar ich mich einfach nur zurücklehnen und den Moment genießen, in dem ich vorm Rechner sitze, den Buchstaben ein wenig Auslauf gönne, ab und zu innehalte und klingklangkling zum Windspielgesang leise seufze.

Und manchmal bleiben Dinge gerne ungesagt.

So auch heute.

Montag, 29. Januar 2007

Verwirrte Nagetiere, MCHammerWelse, yugoslavische Kontrolleure und Dissertationen in Präastronautik

Smiri ist wieder in Saarbrücken. Fazit des Wochenendes: Ich habe dank zweier Tage Umzugsmarathon eine geradezu unerschöpfliche Auswahl im Bereich "Körperteile, die mir aktuell wehtun", darüberhinaus viel gelacht, mich immens amüsiert, Göttingen endlich mal bei Tag und am Stück gesehen und für überaus hübsch und angenehm bewohnbar befunden, soviele Bananenkisten geschleppt und gesehen wie niemals zuvor in meinem Leben, beschlossen, entweder nie wieder umzuziehen (illusorisch) oder meinen Besitz zu halbieren (praktikabel und angestrebt), meine innere Ruhe mehr oder weniger wiedererlangt, mich trotz der körperlichen Plackerei mental entspannt, diverse Göttinger Personen sehr ins Herz geschlossen, eine neue ZweierUrlaubsKombination mit einer Saarbrücker Person aufgetan und mich gewollt und erwünscht und nützlich und adäquat präsent gefühlt.

Schon wieder ein neues Kapitel, zumindest habe ich das so für mich definiert oder sagen wir: angedacht und mir in Kopf und Herz schon mal zurechtgerückt, einen Satz aus der Kiste vorsichtig eingepackter und beiseite gestellter Gedanken hervorgeholt, zwecks demnächster eingehender Betrachtung, und wenn auch Gespräche nachts um halb vier nie so ganz ernst gemeint sind oder sagen wir: Kein ernsthaftes Feedback erwartet wird, weil es doch schon so spät und wir so müde sind vom vielen Kistenschleppen und ich weiß, wie man sich fühlt, wenn man einfach nur rotzemüde ist und schlafen will: Mir tun solche Gespräche gut. Ich erwarte kein Zuhören, kein Mitdenken, kein SichDazuÄußern. Ich denke mehr oder weniger lediglich laut nach und teile mich mit. Bleibt was davon hängen, kann es gerne vertieft werden, wenn nicht, dann nicht. Und im morgendlichen Halbdunkel, wenn ich sowohl der Tag als auch ich langsam anfangen, zu dämmern, ist das Licht grobkörnig, die Gedanken hingegen sehr scharf gestochen: Dann bin ich bei mir und mir kommen für mich und mein emotionales Wohl die besten Ideen.

So auch heute morgen.

Das macht mir alles viel leichter ums Herz, wie mir auch das Wochenende in Göttingen mein Zuhause hier leichter ertragbar gemacht hat: Ich weiß, wo ich hin könnte, wenns zu arg wird, und wo es mir gut ginge, ginge es mir hier schlecht. Und dieser Umstand alleine respektive dieses Wissen reicht, mich hierbleiben zu lassen und mich auf hier zu konzentrieren: Ich könnte, wenn ich wollte, also muß ich nicht. Sondern darf wollen, wenn ich will.

Und in solchen Situationen empfehle ich mir selber, mir ein Buch zufallen zu lassen, ich glaube, der Zufall gab mir ein gutes.

Aber um es hier eingehender vorzustellen, lese ich es erstmal: Jedenfalls fühlt es sich gut an. So wie der Rest auch. Selbst die Stellen meines Körpers, die wehtun vom Kisten schleppen.

Nie fragen!

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