Mittwoch, 5. April 2006

...sagt den andern, mir gehts gut.

Tja, nicht nur die Zähne sind weg.

Auch der Miszter gehört seit heute nicht mehr zu mir, weilt nicht mehr an meiner Seite (das schon lange nicht mehr). Und es fällt mir schwer, das zu schreiben, aber: Es ist gut so.

Es war gut, alles so zu erleben, wie es passiert ist, aber jetzt ist es vorbei und das ist besser. Ich bin lieber allein alleine als zu zweit einsam, und ich habe es jetzt begriffen, daß es keinen Sinn mehr hat.

Ist gut jetzt.

Für die nächste Beziehung weiß ich viele Dinge, die ich will und brauche und noch mehr Dinge, die ich weder will noch brauche. Und ganz wichtig: Sei ehrlich und gesteh Dir ein, ab wann gut ist, ab wann es nichts mehr bringt, man Zeit verschenkt und Seele.
Ich will nicht dastehen und sagen, die letzten drei/sechs/fünfzehn Monate hätten wir uns schenken können.

Die letzten drei Wochen hätten wir uns schenken können ist da ein recht guter Schnitt. Vorher hatte ichs nämlich nicht verstanden, wagte noch zu hoffen. Damit ist Schluß jetzt.

Ich bin traurig, keine Frage. Und wütend. Sehr wütend manchmal, latent wütend meistens. Und erstaunlich ruhig in meiner Wut, geradezu abgeklärt.

Heute war d-day und es war ein NajagehthaltnichtmehrWirsinderwachsenundResigniert- d-day. Entspannt. Und irgendwie auch enttäuschend.

Daß sich zwei Liebende so entlieben können, nicht mal mehr hassen, sondern nur noch Schulterzucken bleibt übrig von all den Hoffnungen und Träumen und Plänen.

Jetzt muß ich doch weinen.

Sagt den andern, mir gehts gut...

Mittwoch, 29. März 2006

...das glaubt mir eh wieder keiner.

Was ich heute zum ersten Mal in meinem Leben gemacht habe, zum Beispiel: Messer geworfen. An sich unspektakulär, aber: Hat das schon mal jemand von Euch an der Uni gemacht? Im Flur des Lehrstuhls? Mit einem waschechten Professor? Auf Schränke?

Eben.

Mein Chef sammelt und wirft (je nach Größe und Eignung) (der Messer) nämlich seit neuestem Messer, unter anderem besitzt er:
  • ein Harakiri-Messer,
  • ein Smith&Wesson (!)-Messer Marke "Homeland Security" (how american can one knife be?)
  • ein zweischniediges Wurfmesserdings, mit dem heute Schränke beworfen wurden.
Außerdem kriege ich morgen fünf Zähne gezogen und bin jetzt schon völlig fertig. Mein Körper weiß seit drei, vier Tagen, daß ich tierische Panik davor habe, und hat aufgehört, einzuschlafen. Bei mir ist das leider erst heute angekommen, als ich die ganzen Antibiotika und DingensKirchens für VIERUNDDREISSIG!!!! Euronen erworben habe und mir klar wurde: Ich ernähre mich die nächsten Tage erstmal NICHT.

Weshalb ich unter anderem deswegen beschlossen habe, heute abend mit dem Miszter nochmal richtig dick essen zu gehen. Ich glaube, ich brauche das knusprigste, kauintensivste und "essenste" Essen, was ich kriegen kann, um meinen Weisheitszähnen und dem einen treuen Backenzahn Auf Wiedersehen respektive Lebt Wohl respektive Macht's gut, und Danke für den Fisch zu sagen.

Seufz.

Außerdem frage ich mich, warum es keine Taste auf der Tastatur gibt, die zwei nebeneinanderliegende Buchstaben im Text vertauscht. Zur Erklärung: Buchstabendreher sind meine häufigsten Typos. Nervt.

So, ich panikiere jetzt noch ein bißchen und werde dann die nächsten Tage absent sein, backenkühlenderweise. Ich will jede Menge Fotos von mir machen: So scheiße werde ich nie wieder aussehen! [Ich will die Buchstabendrehtaste. Arg.] Ausnutzen, hochladen, Menschen beglücken.

Bye bye, wisdom teeth. May ye rest in peace.

Montag, 20. März 2006

Cry me a river...

Das wird das Motto des heutigen Tages. Viele sinnvolle Dinge getan, im Herzen nur geweint dabei. Das geht seit gestern so. Das Grundgefühl kommt hoch, wird von Wissen zu Fühlen, tut abartig weh. Gute Voraussetzungen, sagt der Therapeut. Hätte nie gedacht, daß sich gute Voraussetzungen so unglaublich scheiße anfühlen können. Feeling sore, so sore. And exhausted and tired to the bone, if I had bones. Feeling boneless, substanzlos. Und vor allem: Alleine. Es tut gut, sein Schicksal zu spüren, zu spüren, nicht schuld zu sein. Aber ich kann mir das noch nicht glauben. NOCH nicht.
Ich arbeite daran, ich zu sein, immer. Smiri zu sein, mich in mich zu integrieren. Das wäre schön. Denn ich habe mich geschaut und ich war gut, verdammt gut. Wenn ich mich nur nicht unter allem Mist der Welt vergraben hätte...Man kann sich auch mit Müll schützen.

Aber es wird aufgeräumt und es dauert lange und ausgemistet wird und ich muß schon wieder weinen. Alles rausgespült, Flut herrscht im Land, rette sich, wer kann. Wir sehen, was übrig bleibt.

Ihre Korrespondentin aus Trash Town,

Smiri

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